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    <title>Coffee &apos;n cigaretts</title>
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    <dc:publisher>Cybil</dc:publisher>
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    <title>Coffee &apos;n cigaretts</title>
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    <title>Vergänglichkeit</title>
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    <description>Mit einer Zigarette saß ich heute auf einer Bank und ein Gedanke, der mir oft durch den Kopf geht kam zurück. Wie vergänglich die Menschen doch sind. Damit meine ich nicht die bloße Existenz der Rasse Mensch, sondern die Persönlichkeit. Man kann sich nicht haltbar machen wie Tiefkühlgemüse. Zu Lebzeiten wird man nicht vergessen, aber je mehr die Zeit vergeht, desto mehr stirbt man aus. Die Leute die man kannte sterben und Tote können nicht sprechen. 	&lt;br /&gt;
Schüler schreiben auf Schulgebäude nach dem bestandenen Abitur, doch nach ein, zwei Jahren sind ihre Namen von Schülern und Lehrern (denen sowieso zuerst) vergessen. Sie werden vergessen und gehen ihren Weg. Zwar geht alles vorüber, aber wenn man sich mal die gewisse Tragik dieser Sache überlegt, könnte man melancholisch werden. Oder auf die Idee kommen, solch einen Text zu schreiben, wie ich das tue.	&lt;br /&gt;
Aber ist es nicht so? Auch Friedhöfe werden mal neu angelegt. Menschen werden vergessen, Soldaten sind unbekannt, Gräber sind verwittert. Denn die Menschen vergehen, vergessen und die Zeit räumt auf. 	&lt;br /&gt;
Nichts ist vergänglicher als das Leben. Und das vom Tag unserer Geburt an. Seit dem wissen wir um unsere Sterblichkeit. Und wenn nicht wir als Babys, dann unsere Eltern und Großeltern. Aber dann lieber keine Kinder in die Welt setzen? Seine schlechten Gene lieber nicht weitergeben, wer weiß, was daraus später wird? ...Wenn man versagt...?!	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben ist das größte Geschenk das ein Mensch einem anderen machen kann, und egal was man damit macht, auch wenn man sich wünscht, nie geboren worden zu sein, es gibt immer einen Tag, der es wert war aufzustehen. 	&lt;br /&gt;
Man hat nur ein Leben und wenn man es verflucht, hat man wohl seine Gründe. Wenn man sein Leben verschwenden will ist das die Entscheidung jedes Einzelnen. 	&lt;br /&gt;
Nur muss man sich den Wert solch eines Lebens begreiflich machen. Und da kommen wir an die Stelle der Menschlichen Unvollkommenheit: Wir begreifen es nicht. Wir können es uns nicht vorstellen. Wir töten, wir verschwenden, wir leiden. Unter uns selbst. Nichtig und überflüssig. 	&lt;br /&gt;
Wir begreifen es nicht. Aber eben das ist es. Man lernt immer dazu im Leben. Und das werden wir eines Tages begreifen: Leben lernen.</description>
    <dc:creator>Cybil</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cybil.twoday.net/topics/Verg%C3%A4nglichkleit&quot;&gt;Vergänglichkleit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Cybil</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-07T13:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cybil.twoday.net/stories/2495160/">
    <title>Künstler Und Kranke</title>
    <link>http://cybil.twoday.net/stories/2495160/</link>
    <description>Künstler und Kranke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, dass ich immer nur dann richtig gut schreiben kann, wenn es mir schlecht geht. Heute geht es mir schlecht. 	&lt;br /&gt;
Wie kreativ Wahnsinn doch macht. Was ist mit den Künstlern; ich habe die ganzen Namen vergessen... aber die, die alle mal im Unterricht behandeln. Van Gogh und die Clique. Waren genial, sind heute unverkäuflich, waren damals bettelarm und wurden gestört, hackten sich die Ohren ab um die Stimmen im Kopf nicht mehr hören zu müssen. Das ist doch nicht normal! Durch Drogen, durch Rausch bewegt sich was im Kopf, man tut was... hat irre Ideen, die den Eindruck machen, genial zu sein. Doch die Menschen sahen es damals nicht als Ergebnis eines katergarantierten Rausches, sondern als außergewöhnliches Meisterstück. Weil sie so was nicht kannten. 	&lt;br /&gt;
Die Drogen vernebeln den Geist und lassen in fremde Welten blicken, das was eigentlich ein hingeschissenes, verkleckstes Stück Leinwand war, war plötzliche ein Kunstwerk, Moderne und Impressionismus, Expressionismus. Super. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstler hatten auch nichts davon, außer Geld für Drogen und den Druck diese weiter zu nehmen, denn ohne konnten sie nichts malen, ohne Malen hatten sie nichts. 	&lt;br /&gt;
Soll ich also immer in der Zukunft scheiße zurecht kommen, nie aus meiner Krankheit herauskommen, allein aus der Angst, dann nicht mehr schreiben zu können?	&lt;br /&gt;
Ich könnte das Stunden lang so machen. Meine Gedanken drehen sich um alles und um nichts. Den Wahlkampf, meinen Freund, die Wahrheit von Liebe, Vergänglichkeit, Schönheit. &lt;br /&gt;
Ich denke an das Bild, das mir der Spiegel gibt. Eine Fremde die mich anstarrt, Unglauben in den Augen und eine Leere die ich manchmal selbst erschreckend finde. Vor allem, weil ich es bin, die ich da sehe. Ich kann es nicht abstreiten. Fotos und der Pass sprechen eine eigene Sprache. 	&lt;br /&gt;
Ewig auf der Suche nach einem selbst, nach dem was man eigentlich ist oder will oder mal wollte? Die letzten zwei Jahre war ich eigentlich nur auf der Suche nach dem, was ich will oder gerne wäre. Ich weiß nicht, aber ich bin immer noch nicht zu einer Antwort gekommen. Die gibt es nicht, habe ich überlegt, aber auch das ist Quatsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehe Placebo laut, ich will nicht mal die Tastatur mehr hören. Ich denke und dann doch nicht. Es ist der beginnende Wahnsinn, der Kreislauf, der sich dreht und der enger wird je weiter der Tag sich dem Ende neigt. 	&lt;br /&gt;
Und dann kommt die Nacht und ich werde ruhig...</description>
    <dc:creator>Cybil</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://cybil.twoday.net/stories/2495124/">
    <title>Absturz</title>
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    <description>Jetzt verstehe ich das Kiffen. Jetzt verstehe ich, was Leute dazu bewegt diese Droge zu mögen. Es ist die völlige Gleichgültigkeit allem gegenüber. Man redet einfach nur um irgendwas zu sagen. Tut all das, was man sonst mit allen Mitteln zu verhindern versucht. 	&lt;br /&gt;
So ging es mir. Und genau das ist das was ich nicht will; gleichgültig sein, unreal, unmenschlich. Schwachsinnig. Fröhlich über das schlichte Existieren meiner selbst. Wenn mich das schon so rasend macht, wie würde ich dann erst Chemisches finden? Ich werde es wohl nie wissen, und ich will es auch gar nicht. Wenn Menschen nicht mit ihrem Leben klarkommen, mit aller Gewalt Ablenkung brauchen... sollen sie Drogen nehmen. Meinetwegen. Ich finde das erbärmlich und feige. Für manche ist es vielleicht entspannend oder nur Spaß... Aber genauso verachte ich diese Leute wie die, die süchtig sind. Sollen sie sich ihre Coolness, ihre Entspannung, ihren Spaß woanders suchen. Das ist nur ein Zeichen von Schwäche und Wichtigtuerei. Die, die meinen, damit cool zu sein, ihr Ego zu pushen, dann dazu zu gehören... die wollen nur ihre Komplexe überspielen. Am besten sind die  dran, die auf nichts angewiesen sind. Man sagt, kiffen, Heroin; Drogen, machen frei. Aber genau das Gegenteil ist es. Wenn du nach deinem Höhenflug wieder gelandet bist, langsam wieder klar wirst... wieder draufkommst... merkst du, dass du es brauchst. Du lebst dafür. Und es gibt nichts unfreieres als Drogen. Die du brauchst, weil du das Gefühl brauchst, den Kick oder was auch immer sie dir geben mögen. Es gibt nichts Paradoxeres als zu sagen, Drogen machten frei.	&lt;br /&gt;
Ich bin nicht frei. Sicher nicht. Ich brauche auch Dinge. Ich brauche die Kontrolle über mich, das Gefühl für mich, das Rauchen. Es gibt Gewohnheiten und andere Sachen, die man einfach aus Routine oder gerne tut. Im Prinzip kann man auf alles verzichten, weil kaum etwas wirklich lebensnotwendig ist. Aber seine kleine, vergängliche Existenz von ein paar kleinen grünen Klumpen oder einem kleinen Päckchen weißen Pulvers abhängig zu machen ist irgendwann unverzichtbar. 	&lt;br /&gt;
Das kleinste Glück... es liegt gleich vor dir!&lt;br /&gt;
Nehmt es! Raucht es! Spritzt es! Schnieft es!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum können wir nicht einfach frei sein? Wie die Vögel, einfach wegfliegen, alles hinter sich lassen. Wie Kinder träumen...	&lt;br /&gt;
Weil wir zu schwer sind. Wir haben viel zu viel Ballast; Verpflichtungen, Probleme, Verantwortungen, der uns am Boden hält; Dinge, die uns so wichtig, lebenswichtig, erscheinen. Die Vögel müssen sich nur um ihre Nachkommen und ihr Überleben kümmern. 	&lt;br /&gt;
Wir haben einfach zu viel. &lt;br /&gt;
Und deshalb können wir nie frei sein!</description>
    <dc:creator>Cybil</dc:creator>
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